Sie haben Angst, dass Ihre Firmendaten nicht gut genug gesichert sind? Sie wollen sich nicht mehr länger Worst-Case-Sze­na­rios ausmalen, sondern Ihre Daten in Sicherheit wissen?

Dann dürfen Sie diesen Beitrag nicht überspringen. Wir haben für Sie eine Schritt-für-Schritt-Anleitung vorbereitet, dank welcher Sie nachts wieder sorgenfrei schlafen können. Lesen Sie hier, wie Sie Ihre Firmendaten am besten schützen und Ihr Unternehmen vor dem Ruin bewahren:

1. Schritt: Das richtige Datensicherungskonzept finden

Damit Sie Ihre Firmendaten in Sicherheit wissen, braucht es zuallererst das richtige Datensicherungskonzept. Das klingt zunächst vielleicht aufwendig, bedeutet im Grunde aber lediglich Folgendes: Wo und wie speicher ich meine Daten am besten ab?

Geht man vom Preis-Leistungsverhältnis aus, liegt bei der Wahl des richtigen Datenträgers meist die Festplatte auf Platz 1. Vor allem die klassische Festplatte mit ihren Magnetspulen weist dabei (im Gegensatz zu neuen SSD-Festplatten und deren Flash-Speicherchips) eine hohe Lebensdauer auf.

Neben diesem „tradtionellen“ Datenträger gibt es allerdings auch modernere Datentechnologien, die für die Sicherung von Firmendaten geeignet sind. Cloud-Services eignen sich beispielsweise sehr gut für die Datensicherung von kleinen und mittelgroßen Unternehmen. Sie speichern in der Regel Ihre heiklen Informationen automatisch ab und sind auch vor internen Gefahren wie Bränden gefeit.

2. Schritt: In regelmäßigen Abständen sichern

Sie glauben mit der Wahl des richtigen Datenträgers oder der richtigen Datentechnologie ist Ihre Arbeit getan? Falsch!

Damit Sie Ihre Firmendaten so gut wie möglich vor Angriffen schützen, müssen Sie zudem eine sogenannte „Versionierung“ verwenden. Einfach ausgedrückt bedeutet das: Sie brauchen mehr als nur eine Version Ihrer Datensicherung.

Der Grund: Hacker werden immer raffinierter und lassen Viren oft eine Zeitlang „schlafen“, bevor Sie diese aktivieren. Dadurch kann ein Virus bereits auf Ihrem Backup sein, ohne dass Sie es bemerkt haben. Diese Kopie Ihrer Daten wäre damit ebenfalls nutzlos.

Legen Sie allerdings mehrere Backups in regelmäßigen Abständen an, minimieren Sie diese Gefahr jedoch erheblich. Daher empfehlen wir in der Regel 3 verschiedene Arten von Backups anzulegen:

  • ein Tages-Backup (je nach Datenmenge z.B. im 7-Tage-Rhythmus)
  • ein Monats-Backup (im 12-Montas-Rhytmus)
  • ein Jahresarchiv (= alle 12 Monats-Backups des letzten Jahres)

Mit diesem System haben Sie erhöhen Sie Ihre Chancen, alle Informationen nach einem Datenverlust wiederherzustellen zu können. Dank der Versionierung müssen Sie daher nicht wieder von 0 beginnen und schützen die Existenz Ihres Unternehmens.

Unser Zusatz-Tipp: Die Daten verschlüsseln lassen

Worauf viele Unternehmen bei der Datensicherung vergessen, ist die Verschlüsselung. Dabei ist auch diese genauso wichtig, damit Ihre Firmendaten sicher bleiben.

Stellen Sie sich vor, Sie haben ein Backup auf einer externen Festplatte angelegt und vergessen diese beispielsweise nach dem Firmenessen im Restaurant. Der Finder dieser Festplatte hält all Ihre heiklen Daten in der Hand und kann mit diese anstellen, was er will. Nicht gerade ein beruhigender Gedanke für Unternehmer.

Sind die Inhalte Ihres Backups jedoch verschlüsselt, können Firmendaten in einer solchen Situation nicht missbraucht werden.

3. Schritt: Nicht nur auf einen einzigen Datenträger verlassen

So gut und teuer Ihr gewählter Datenträger auch sein mag, er kann Ihre Firmendaten nicht vor jeglicher Gefahr bewahren. Selbst die besten Festplatten können auch einmal Defekte aufweisen.

So etwas wie 100% IT-Sicherheit gibt es daher leider nicht. Alles, was Sie als Unternehmer tun können, ist mit der richtigen Vorgehensweise das Risiko eines Datenverlustes zu minimieren.

Wir speichern aus diesem Grund Firmendaten gleich dreifach ab:

  1. innerhalb der Firma
  2. in einer Cloud
  3. auf einer externen Festplatte

Auf diese Weise kann sogar eines Ihrer Backups ausfallen, ohne dass dadurch Ihre Firmendaten in Gefahr geraten. Mit der Verwendung mehrere Datenträger sichern Sie also Ihre Daten gut ab und beugen das Risiko eines kompletten Datenverlustes vor.

Übrigens: Die 3 häufigsten Gründe für den Datenverlust (inkl. Lösungen) können Sie in einem anderen Blogbeitrag nachlesen. Klicken Sie dazu einfach auf den folgenden Link: Firmendaten in Gefahr? So retten Sie diese in den 3 häufigsten Notfällen

No-Go bei der Datensicherung: USB-Sticks

Ein Datenträger, auf den Sie sich keinesfalls bei der Sicherung verlassen dürfen, ist der USB-Stick.

Bei unserem IT-Service stoßen wir immer wieder auf denselben Irrglauben: dass USB-Sticks praktisch Wegbegleiter sind, dank welcher Firmendaten wortwörtlich immer am Mann sind.

Zugegeben, die kleinen Datenträger sind in der Tat praktisch und passen mittlerweile in jede Brusttasche. Allerdings können USB-Sticks auch dementsprechend leicht verloren oder kaputt gehen. Daher eignen sie sich gut für den privaten Gebrauch, jedoch nicht als Datensicherungskonzept.

Fazit: Dreiteiliges Datensicherungskonzept schützt Sie vor dem Ruin

Die 3 beschriebenen Schritten helfen Ihnen, erfolgreich Firmendaten zu sichern und Ihr Unternehmen vor dem Ruin bewahren. Entscheidend dabei ist, dass Sie die richtigen Datenträger (keinesfalls nur einen einzelnen!) wählen und auf diese regelmäßig ein Backup speichern.

Nur so wissen Sie Ihre Firmendaten in Sicherheit und kommen selbst bei einem Hacker-Angriff nicht in die Bredouille.

Sollten Sie noch Fragen zur Datenrettung haben oder für Ihr Unternehmen eine professionelle Beratung benötigen, stehen wir Ihnen als aktiver Ansprechpartner gerne zur Verfügung.

Rufen Sie dafür einfach unter + 43 1 361 95 00 an oder schreiben Sie uns eine E-Mail an richard.schranz@rysit.at.

Wir haben uns auf den IT-Service für Unternehmen spezialisiert und helfen auch Ihnen gerne weiter.

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