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Haben Sie oder Ihre Mitarbeiter so ein E-Mail schon einmal bekommen?

Screenshot Porno Erpresser Mail

Falls es Ihnen nun gleich heiß aufsteigt, hat das vielleicht einen Grund: Sie können nicht ausschließen, dass Sie oder einer Ihrer Mitarbeiter mit einem Firmenrechner kürzlich auf einer Seite für Erwachsene waren.

Stellen Sie sich vor, wie schnell Ihr Ruf, oder der Ihrer ganzen Firma, ruiniert wäre, wenn jemand dieses ein Video tatsächlich verschickt.

Was würden Ihre Geschäftspartner sagen? Wie würden die Kollegen reagieren?

Wir haben uns diese Art von Erpressermails genauer angeschaut. In diesem Artikel haben wir für Sie beschrieben, wie Sie und Ihre Mitarbeiter damit umgehen sollten.

Die Hacker spielen mit Ihrer Angst

Die Absender spielen mit Ihrer Angst. Das funktioniert, weil sie wissen, dass fast jeder Mensch in seinem Leben schon einmal auf einer „Erwachsenen-Seite“ war.

Aktuell werden sogar 30% unserer Kunden von diesen E-Mails bedroht. Selbst in unseren firmeneigenen Mail-Posteingängen sind sie schon gelandet.

Die Geschichten sind immer ähnlich, die Aufforderungen meist dieselben: Überweisen Sie einen Geldbetrag per Western Union oder Bitcoin, sonst wird ein Video veröffentlicht, auf dem Sie masturbieren.

Was für Sie jetzt wichtig ist: Denken Sie logisch und tun Sie nichts!

Der Erpresser hätte doch zumindest einen Screenshot von der Aufnahme mitgeschickt, wenn es tatsächlich einen geben würde. Selbst die genauen Beschreibungen, wie er dazu gekommen ist, sollten Sie nicht verunsichern. Dieses Video gibt es nicht!

Sollte Sie dennoch in die Falle tappen und das geforderte Geld überweisen, kann auch der beste IT-Profi nichts mehr tun. Ihr Geld ist weg.

Was Sie selbst tun können:

  • Sofort (ohne öffnen) löschen!
  • Nie einen Link öffnen!
  • Keine Anhänge öffnen!

Wie können Sie sich schützen?

Diese technischen Hausaufgaben sollten Sie und Ihre Mitarbeiter machen:

  1. Setzten Sie Passwortmanager, Backup, Firewall und Antivirus ein.
  2. Führen Sie regelmäßige Updates durch.
  3. Organisieren Sie regelmäßige Schulungen für alle Mitarbeiter.
  4. Ernennen Sie einen Verantwortlichen im Betrieb, der die Kollegen über aktuelle Bedrohungen informiert – z.B. über die Seite https://www.watchlist-internet.at/

Kurz gesagt: Halten Sie Ihre Software aktuell und schulen Sie Ihre Mitarbeiter. Sensibilisieren Sie sie darauf, dass sie nicht jeder Anweisung folgen dürfen, die in einem E-Mail daherkommt.

Hierzu haben wir für Sie vor einiger Zeit schon einen Blogartikel verfasst, der erklärt [Wie Sie betrügerische Mails erkennen und sich davor schützen.]

Achtung: Die Hacker geben nicht nach und erhöhen den Druck

Typisch für diese Mailattacke ist, dass dich Hacker nach ein paar Tagen oder Wochen noch ein Mail folgender Art schicken:

Porno Erpresser Mail Letzte Warnung

Aber wie sollen Sie da nicht unsicher werden, wenn nicht einmal Ihr Spamfilter das Mail als Bedrohung erkennt?

Hierzu gibt es eine einfache Antwort:

„Einfach“ ist hier sogar das richtige Schlagwort. Die Genialität dieser Mails liegt in Ihrer Einfachheit: Sie bestehen nur aus Text (keine Anhänge, keine Links usw.) und werden daher vom Antivieren-Programm nicht als Bedrohung wahrgenommen.

Verlassen Sie sich also nicht blind auf die Technik. Denken Sie selbst mit oder fragen Sie im Zweifelsfall einen Profi – bevor Sie etwas machen.

Fazit: Halten Sie sich und Ihre Mitarbeiter auf dem Laufenden

In der IT-Sicherheit ist es ein ewiges Hin und Her: Die Hacker entwickeln sich schnell weiter und wir müssen hinterherkommen. Wir müssen uns mit immer neuen Bedrohungen auseinandersetzen und Ihr Netzwerk gegen diese verteidigen.

Sie können uns dabei unterstützen, indem Sie Ihren Mitarbeitern die Angst vor der IT-Welt nehmen und sie regelmäßig schulen.

Außerdem: Je aktueller Sie Ihr IT-Sicherheitssystem (Firewall, Antivirenprogramm, Backup usw.) halten, desto schwieriger wird es für die Angreifer in Ihr Firmennetzwerk einzudringen.

Sollten Sie noch Fragen über die Gefahren durch Mailangriffe haben oder wollen Sie sich über Workshop-Möglichkeiten für Ihre Mitarbeiter informieren, so stehen wir Ihnen aktiv als Ansprechpartner für EDV-Betreuung in Wien zur Verfügung.

Schreiben Sie uns einfach ein E-Mail an richard.schranz@rysit.at, rufen Sie uns direkt an (+43 1 361 95 00) oder nutzen Sie unser Kontaktformular.

Fotos: © pathdoc – adobestock.com, Screenshots aus Firmenmailprogramm (Stand: 23.01.2019)

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