Sie haben gerade wichtige Daten verloren und sind jetzt auf der Suche nach einem Datenrettungs-Anbieter? Sie wissen allerdings nicht, mit welchen Tricks Unternehmer bei der Datenrettung häufig übers Ohr gehauen werden?

Achtung: Gerade bei der Datenrettung wimmelt es nur so vor Abzockern. Kunden werden mit falschen Versprechungen, Wiederherstellungs-Garantien und billigen Preisen angelockt.

Nach der Vertrags-Unterzeichnung löst sich das alles schnell in Luft auf und Sie werden ordentlich zur Kasse gebeten. Das Schlimmste: Ihre wertvollen Daten sind meistens trotzdem weg.

Hier möchte ich mit diesem Beitrag ansetzen. Mit dem Wissen aus diesem Artikel erkennen Sie unseriöse Anbieter und wissen, worauf es bei der Datenrettung ankommt. So sparen Sie Zeit, Geld und Nerven.

An diesen 3 Punkten erkennen Unternehmer unseriöse Datenrettungs-Anbieter

1. Keine kostenlose Erst-Analyse

Unseriöse Anbieter bieten oft ein Pauschalangebot ohne vorherige Erst-Analyse des beschädigten Datenträgers an. Beispielsweise kostet dann eine Handy-Datenrettung immer 500 Euro, egal welcher Schaden vorliegt.

Für einen Datenretter macht es allerdings sehr wohl einen Unterschied, ob die Daten „nur“ unabsichtlich gelöscht wurden oder ob der Datenträger defekt ist. Für beide Schäden das gleiche Angebot zu erstellen, macht alleine aus wirtschaftlicher Sicht wenig Sinn.

Denn wenn verschiedene Techniker stundenlang an der Rettung eines Datenträgers arbeiten, bleibt bei einem Pauschalpreis von 500 Euro unterm Strich wenig übrig. Sind die Daten allerdings innerhalb von Minuten gerettet, würde sich ein astronomischer Stundensatz ergeben, der kaum zu rechtfertigen ist.

Ohne eine Erst-Analyse kann man als Datenrettungs-Anbieter aber unmöglich abschätzen, wie aufwendig die Datenrettung sein wird. Das kann man nämlich erst nach der Erst-Analyse beurteilen. Ein seriöses Angebot stützt sich dann auf diese Analyse.

Diese Erst-Analyse sollte immer kostenlos und unverbindlich sein. Denn ob man die Datenrettung auch wirklich will, hängt oft vom Angebot ab. Vor allem für kleinere Unternehmen macht es einen großen Unterschied, ob eine Datenrettung 500 oder 5.000 Euro kostet.

Wenn Ihnen also ein Datenretter ohne kostenlose Erst-Analyse pauschal ein Angebot macht, sollten Sie schleunigst das Weite suchen.

2. Angebot ist nur ein unverbindlicher Kostenvoranschlag

Vor allem bei Pauschalangeboten ohne vorherige Erst-Analyse stellt sich das vermeintliche „Angebot“ oft als bloßer Kostenvoranschlag heraus. Das steht allerdings meistens nur im Kleingedruckten und wird von gutgläubigen Unternehmern oft übersehen.

Nach der erfolgreichen Datenrettung folgt dann die böse Überraschung: Auf den Pauschalpreis werden noch Service-Gebühren, Erfolgs-Prämien oder andere undurchsichtige Preistreiber aufgeschlagen.

Unterm Strich zahlen Sie so oft viel mehr als bei einem vermeintlich teureren Anbieter.

Generell gilt: Ist ein Angebot zu gut um wahr zu sein, ist fast immer irgendwo ein Haken versteckt. Prüfen Sie also vor dem Abschluss Ihren Vertrag genau.

Wählen Sie im Zweifel also lieber das von vornherein teurere Angebot aus. Denn dieses Angebot ist in der Regel wirklich fix.

Aber auch bei seriösen Anbietern kann sich der Preis nachträglich ändern, wenn die Datenrettung doch aufwendiger ist, als zu Beginn gedacht.

Das korrekte Vorgehen wäre in diesem Fall zunächst alle Arbeiten an Ihrem Datenträger zu stoppen und Ihnen ein neues Angebot zu übermitteln. Erst wenn Sie dieses Angebot angenommen haben, wird weitergearbeitet. So haben Sie als Kunde immer volle Kostenkontrolle.

3. Pauschale Datenwiederherstellungs-Garantie

Viele unseriöse Anbieter werben mit einer fixen Datenwiederherstellungs-Garantie. Das ist allerdings sehr unseriös. Denn erst nach einer genauen Analyse kann man sagen, ob wirklich alle Daten gerettet werden können.

Manchmal ist ein Datenträger auch derartig beschädigt, dass überhaupt keine Daten mehr gerettet werden können. Wie erfolgsversprechend eine Datenrettung ist, kommt immer auf den Einzelfall an.

Kein seriöser Datenrettungs-Anbieter würde also von sich behaupten, immer alle Daten retten zu können. Schon gar nicht, wenn er den Datenträger noch nicht untersucht hat.

Abzocker sehen das Versprechen einer pauschalen Datenwiederherstellungs-Garantie daher oft als Chance, nichtsahnende Unternehmer in eine Falle zu locken.

Diese Garantie wird aber im Kleingedruckten des Vertrags dann so abgeschwächt, dass sie unterm Strich wertlos ist.

Fazit: Misstrauen Sie pauschalen Billig-Angeboten ohne Erst-Analyse und Wiederherstellungs-Garantien

Auf dem Datenrettungs-Markt tummeln sich viele unseriöse Anbieter und Abzocker.

Die 3 häufigsten „Maschen“ auf die Unternehmer immer wieder hereinfallen sind pauschale Angebote ohne kostenlose Erst-Analyse, vermeintlich fixe Angebote die sich als bloße Kostenvoranschläge entpuppen und Wiederherstellungs-Garantien ohne den Datenträger untersucht zu haben.

Diese Liste ist allerdings keinesfalls vollständig. Denn Datenrettungs-Abzocker lassen sich laufend neue Tricks einfallen.

Sollten Sie noch weitere Fragen zur Datenrettung für Unternehmen haben oder für Ihr Unternehmen eine professionelle Datenrettung benötigen, stehen wir Ihnen jederzeit als aktiver Ansprechpartner gerne zur Verfügung.

Rufen Sie dafür einfach unter + 43 1 361 95 00 an oder schreiben Sie uns eine E-Mail an richard.schranz@rysit.at.

Wir haben uns auf IT-Service für Unternehmen spezialisiert und helfen auch Ihnen gerne weiter.

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