Sie sind Unternehmer und haben Angst, dass Datenverluste Ihr Unternehmen lahmlegen könnten? Sie wissen nicht wirklich wie Sie Ihre Unternehmens-Daten am besten speichern und auf welche Speichermedien Sie setzen sollen?

Vorsicht: Durch die Verwendung von ungeeigneten Datenträgern gefährden Sie die Datensicherheit in Ihrem Unternehmen und riskieren kostspielige Datenverluste.

Welche Datenträger besonders unsicher sind und für 80% aller Datenverluste in Unternehmen verantwortlich sind, lesen Sie in diesem Beitrag. Außerdem erfahren Sie, welche Unternehmen vor allem von Datenverlusten betroffen sind und wie Sie Ihr Unternehmen bestmöglich vor Datenverlusten schützen.

Größte Gefahr: USB-Sticks und USB-Festplatten

Durch unsere jahrelange Tätigkeit als IT-Dienstleister haben wir festgestellt, dass etwa 80% aller Datenverluste in Unternehmen auf USB-Sticks oder USB-Festplatten entfallen. Viele Unternehmen speichern Ihre Daten nur auf diesen USB-Speichermedien und haben kein Back-Up-Konzept.

Bei Verlust oder Diebstahl des USB-Sticks oder der USB-Festplatte sind ohne Back-Up alle Daten unwiederbringlich verloren.

Sind diese Datenträger auch noch unverschlüsselt, kann jeder auf die Daten zugreifen. Das macht Ihr Unternehmen verwundbar für Erpressungen.

Auch durch die falsche Verwahrung kann es bei USB-Speichern vermehrt zu Defekten kommen. In diesem Fall können Ihre Daten nur noch durch eine professionelle Datenrettung wiederhergestellt werden.

Kleine & mittlere Unternehmen trifft es am häufigsten

Von Datenverlusten sind vor allem kleine und mittelgroße Unternehmen (KMUs) betroffen. In diesen Unternehmen gibt es häufig keine IT-Abteilung oder IT-Sachverständigen. Dadurch wissen die Mitarbeiter oft nicht, worauf bei der Datenspeicherung zu achten ist.

Da USB-Sticks und -Festplatten leicht zu transportieren und zu verwahren sind, wird in KMUs gerne auf diese Speichermedien zurückgegriffen. Die Gefahren, die von diesen Speichermedien ausgehen, sind den Mitarbeitern oft nicht bewusst.

Darum sollten Ihre Mitarbeiter in den Bereichen richtige Datensicherung und Datensicherheit unbedingt von IT-Profis geschult werden. Dadurch können kostspielige Datenverluste in vielen Fällen verhindert werden.

Diese 3 Vorkehrungen erhöhen Ihre Datensicherheit

1. Durchführung regelmäßiger Back-Ups

Der beste Schutz vor Datenverlusten ist ein Back-Up. Dabei werden Ihre Daten auf ein anderes Speichermedium (etwa auf ein NAS oder in die Cloud) kopiert. Ihre Daten sind dann an mehreren Orten gespeichert.

Funktioniert Ihre Festplatte aufgrund eines technischen Defekts nicht mehr, können Sie so immer noch auf die Kopie auf einem anderen Speichermedium zugreifen.

Um sicherzustellen, dass alle relevanten Daten auf dem Back-Up-Speicher vorhanden sind, sollten Sie Ihre Daten 1-2 Mal pro Monat auf den Speicher übertragen. Führen Sie diese Übertragung nicht regelmäßig durch, könnten Sie im Falle eines Defekts die Arbeit mehrerer Monate verlieren.

Trotz der Wichtigkeit von Back-Ups ist es erschreckend, dass sie nur von jedem dritten österreichischen Unternehmen durchgeführt werden. Diese „Back-Up-Faulheit“ tritt vor allem bei kleinen und mittelgroßen Unternehmen auf und sorgt für massive Sicherheitslücken.

Denn im schlimmsten Fall kann ein Datenverlust den tagelangen Stillstand Ihres Unternehmens bedeuten.

2. Verschlüsselung von Datenträgern

Unternehmen sollten Datenträger (auch interne Festplatten) immer verschlüsseln. Nur so stellen Sie die bestmögliche Datensicherheit sicher und geben Hackern keine Chance.

Falls Ihre Firmen-PCs mit Windows 10 Pro ausgestattet sind, können Sie Ihre Datenträger einfach mit der integrierten BitLocker-Funktion verschlüsseln. Achtung: Bei der günstigeren Windows 10 Home Version ist diese Funktion nicht inkludiert.

Als Unternehmer lohnt es sich also, auf die teurere Pro-Version zurückzugreifen. Der Preisunterschied ist gar nicht so groß: Windows 10 pro kostet (Stand 15.4.2019) auf der offiziellen Microsoft-Österreich Website 259 Euro, Windows 10 Home 145 Euro. Sie sehen: Für nur 114 Euro mehr erhöhen Sie Ihre Sicherheit maßgeblich.

Alternativ können Sie aber auch Verschlüsselungssoftware anderer namhafter Hersteller wie Norton oder McAfee erwerben.

3. Verwendung verschiedener Speicherformen

Ähnlich wie bei Back-Ups ist eine Mischung verschiedener Speicherformen empfehlenswert. Sichern Sie Ihre Daten zusätzlich zur internen Speicherung auf einer verschlüsselten Festplatte auch noch in einem Network Attached Storage (NAS) oder in der Cloud, sind Sie bereits gut gegen Datenverluste abgesichert.

Wenn Sie Ihre Daten wie von uns vorgeschlagen auf mehreren Medien speichern und die Daten 1-2 Mal im Monat aktualisieren, spricht auch nichts gegen die Verwendung eines verschlüsselten USB-Sticks.

Die Daten können bei Verlust oder Diebstahl des USB-Sticks wiederhergestellt werden und dank der Verschlüsselung können Hacker nicht auf die Daten zugreifen.

Fazit: USB–Festplatten kosten auch Geld, bergen aber hohe Risiken

Als Unternehmer sollten Sie USB-Datenträger wie unverschlüsselte USB-Sticks oder USB-Festplatten keinesfalls als einzige Speicherorte Ihrer Daten verwenden. Bei Verlust oder Diebstahl des Datenträgers sind diese Daten unwiederbringlich verloren.

Wir empfehlen deshalb immer regelmäßige Back-Ups auf mehreren Speichermedien wie NAS oder Cloud-Services. Klar kostet das ein bisschen etwas, USB-Sticks und -Festplatten aber auch. So groß ist der Preisunterschied gar nicht, die Risiken für Ihre Firma sind aber deutlich größer.

Falls Sie Beratung bei der richtigen Datensicherung oder bei der Erstellung eines Back-Up-Konzepts für Ihr Unternehmen benötigen, stehen wir Ihnen als aktiver Ansprechpartner gerne zur Verfügung.

Ist es bereits zu einem Datenverlust durch einen kaputten USB-Stick oder einer defekten Festplatte gekommen, können Sie uns Ihren defekten Datenträger gerne zu einer kostenlosen Erst-Analyse zuschicken.

Rufen Sie dafür einfach unter + 43 1 361 95 00 an oder schreiben Sie uns eine E-Mail an richard.schranz@rysit.at.

Wir haben uns auf Datenrettung für Unternehmen spezialisiert und helfen auch Ihnen gerne weiter.

Foto: © Elnur  – stock.adobe.com

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