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Wussten Sie, dass Sie die Rettung Ihrer Unternehmensdaten gut und gerne 3.500 Euro und mehr kosten kann? Der Haken dabei: Es gibt keine Erfolgsgarantie. Wenn die Wiederherstellung misslingt, sind Sie Ihr Geld trotzdem los!

In diesem Beitrag zeigen wir Ihnen die 3 häufigsten Ursachen für Datenverlust in Unternehmen. Außerdem erfahren Sie, wie viel die Wiederherstellung Ihrer Daten kosten kann und wie Sie sich bestmöglich vor einem Datenverlust schützen.

Das sind die 3 häufigsten Ursachen für Datenverlust in Unternehmen

  1. Defekt der Festplatte

Festplatten sind nicht als Langzeitspeicher konzipiert. Daher können nach einer Nutzung von 5-6 Jahren vermehrt Defekte auftreten.

Aber auch banale Dinge wie etwa das Hinunterfallen, Verstauben oder unsachgemäße Aufbewahren einer Festplatte können diese beschädigen.

Wenn Ihre Festplatte gerade dabei ist, Daten zu speichern kann auch ein plötzlicher Stromausfall zu einem Verlust dieser Daten führen.

Wie Sie sehen gibt es viele verschiedene mögliche Beschädigungen einer Festplatte. Eines haben diese Defekte jedoch gemeinsam: Bei allen gehen Daten verloren. Im schlimmsten Fall sind alle auf der Festplatte gespeicherten Dateien verschwunden.

  1. Verlust der Festplatte

Viele Unternehmen greifen bei der Datenspeicherung auf externe Festplatten zurück. Diese Festplatten werden oft von einem Büro zum anderen mitgenommen, dort vergessen und sind nach einiger Zeit unauffindbar.

Das Verlustrisiko erhöht sich zusätzlich, wenn die Festplatten etwa zu Geschäftstermin oder nach Hause mitgenommen werden.

Da Daten immer wertvoller werden, ist auch ein Diebstahl einer Festplatte denkbar. Kriminelle stehlen dann zusätzlich zu Wertgegenständen wie Computern oder Bargeld auch noch Ihre Datenträger. Danach bieten Sie die gestohlenen Daten am Schwarzmarkt an.

Egal ob Verlust oder Diebstahl: Ohne Back-Up sind Ihre Daten unwiederbringlich verloren.

  1. Datenverlust durch Viren

Wenn Ihr Computer mit Viren oder anderer Schadsoftware infiziert wird, kann es zu einem Datenverlust kommen.

Denn diese schädlichen Programme haben es meistens auf Ihre Daten abgesehen. Hacker versuchen, Ihre Daten zu stehlen und Sie dann zu erpressen oder die gestohlenen Daten weiterzuverkaufen.

Besonders häufig führt auch der Befall von sogenannten Kryptotrojanern zu Datenverlusten. Kryptotrojaner sind Viren, die Ihre eigenen Daten verschlüsseln. Um wieder darauf zugreifen zu können, benötigen Sie den dazu passenden Schlüssel. Dieser Schlüssel wird Ihnen von den Urhebern des Kryptotrojaners zu horrenden Preisen angeboten. Sie müssen also quasi Lösegeld für Ihre eigenen Daten bezahlen.

Wie Sie sich am besten vor solchen Krypotrojanern schützen, haben wir Ihnen in einem eigenen Blogbeitrag zusammengefasst. Klicken Sie hier, um zu diesem Beitrag zu gelangen: https://www.rysit.at/neue-serie-davor-muessen-sich-unternehmer-2017-schuetzen-teil-1-kryptotrojaner/

So viel kostet die Wiederherstellung Ihrer Daten

Wenn Sie ein Back-Up Ihrer Daten erstellt haben, kostet Sie die Wiederherstellung lediglich ein paar Stunden Ihrer Zeit. Die verlorenen Daten müssen nur vom Back-Up-Speicher wieder auf Ihren PC geladen werden.

Ohne Back-Up müssen Sie die beschädigte oder mit Viren infizierte Festplatte an ein sogenanntes Datenlabor schicken. In diesem Labor arbeiten IT-Experten, die sich auf die Wiederherstellung von Daten spezialisiert haben.

Dort kann die Wiederherstellung zwischen 3 und 8 Wochen dauern. Je nach Datenmenge müssen Sie für die Rettung 1.500 bis 10.000 Euro berappen. Selbst wenn sich Ihre Daten nach wochenlanger Arbeit als unwiederbringlich verloren entpuppen, sind Sie dieses Geld auf jeden Fall los.

Deshalb sollten Sie sich genau überlegen, ob Sie die Daten wirklich benötigen und das Risiko eingehen möchten.

Neben den Wiederherstellungskosten können auch noch empfindliche Strafen auf Sie zukommen. Denn: Durch den Verlust von elektronischen Geschäftsdokumenten (z.B. E-Mails) verletzen Sie Ihre Sorgfaltspflicht als Unternehmer.

Welche konkreten Folgen das für Ihr Unternehmen haben kann, erfahren Sie in unserem Blogbeitrag zum Thema rechtskonforme E-Mail-Archivierung. Klicken Sie hier, um zu diesem Beitrag zu gelangen: https://www.rysit.at/hohe-strafen-durch-falsche-e-mail-archivierung-so-schuetzen-sie-ihr-unternehmen/

Back-Ups: Bestmöglicher Schutz vor Datenverlust

Um sich bestmöglich vor den hohen Kosten einer Datenwiederherstellung und etwaiger Strafen zu schützen, sollten Sie unbedingt ein Back-Up-Konzept für Ihre Daten erstellen.

Als Back-Up bezeichnet man das Kopieren Ihrer Daten auf ein anderes Speichermedium. Im Falle eines Defekts Ihrer Festplatte sind diese Daten dann noch auf einem anderen Speicher vorhanden. Das erhöht Ihre Datensicherheit enorm.

Speichermedien, die sich für Back-Ups anbieten reichen von Cloud Services bis zu einem Network Attached Storage (NAS).

Um sicherzustellen, dass Ihr Back-Up-Konzept auch funktioniert, sollten Sie regelmäßig kontrollieren, ob die gewünschten Daten vollständig auf dem Back-Up-Speicher gesichert werden. Denn manchmal könnten Sie vergessen, wichtige Daten beim Back-Up zu inkludieren.

Außerdem sollten Sie die Verwendbarkeit der gespeicherten Daten mithilfe eines Wiederherstellungstests prüfen. Bei diesem Test wird kontrolliert, ob die gespeicherten Daten im Ernstfall auf Ihren PC überspielt und verwendet werden können. So können Sie Back-Up Fehler frühzeitig erkennen und beheben.

Fazit: Daten richtig sichern und Geld sparen

Ohne Back-Up kommt Sie die Rettung Ihrer Daten teuer zu stehen. Je nach Datenmenge müssen Sie mit Kosten zwischen 1.500 und 10.000 Euro rechnen.

Deshalb sollten Sie unbedingt ein Back-Up Ihrer Daten erstellen und dieses auch regelmäßig kontrollieren.

Hier sollten Sie keinesfalls an Kosten sparen. Denn: Datenschutz ist heutzutage für Unternehmen jeder Branche und Größe wichtig. Geld, dass Sie hier investieren wird Ihnen unterm Strich Zeit, Nerven und vor allem Geld sparen.

Sie haben noch weitere Fragen? Kontaktieren Sie uns

Wir hoffen, dass wir Ihnen mit diesem Artikel weiterhelfen konnten.

Wenn Sie noch weitere Fragen zur Datenwiederherstellung haben, oder weitere wichtige Punkte hinzufügen wollen, nehmen Sie bitte Kontakt zu uns auf.

Sollten Sie zudem Beratung bei der Einrichtung eines sicheren Back-Up-Konzepts benötigen, stehen wir Ihnen gerne als Ansprechpartner zur Verfügung. Rufen Sie dafür einfach unter + 43 1 361 95 00 an oder schreiben Sie uns eine E-Mail an richard.schranz@rysit.at.

Wir haben uns auf EDV-Betreuung für Unternehmen spezialisiert und helfen auch Ihnen gerne weiter.

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