Ihr Firmen-WLAN ist oft langsam oder die Verbindung ist instabil? Ihre Mitarbeiter werden durch diese Verbindungsschwierigkeiten ständig aus dem Arbeits-Fluss gerissen, sind deswegen genervt und beschweren sich bei Ihnen?

Kurz: Sie haben ständig Probleme mit Ihrem Firmen-WLAN und das kostet Sie den letzten Nerv?

Diese Probleme kommen in Unternehmen leider häufiger vor, als man glaubt. Mit der richtigen Planung und Einrichtung können Sie dem aber ganz leicht entgegenwirken.

In diesem Beitrag möchte ich Ihnen deshalb die 6 wichtigsten Schritte für ein schnelles, stabiles & sicheres Firmen WLAN vorstellen. Damit haben Sie eine praktische Anleitung und können Ihre WLAN-Probleme hoffentlich beheben.

Keine Angst: Alle Schritte sind leicht verständlich und Sie müssen sich mit keinem IT-Kauderwelsch abmühen.

Mit diesen 6 Schritten richten Sie Ihr Firmen-WLAN (fast) perfekt ein

Schritt 1: Machen Sie sich Gedanken über Ihre Anforderungen

Warum brauchen Sie überhaupt ein WLAN in Ihrem Unternehmen?

Beim Einrichten Ihres Firmen-WLAN ist das die wichtigste Frage. In meinem Alltag als EDV-Betreuer haben sich hier 3 häufige Bedürfnisse herauskristallisiert:

1. Sie möchten kabellose Arbeitsplätze für Ihre Mitarbeiter

In diesem Fall ist die Netzwerk-Geschwindigkeit sehr wichtig. Denn Ihre Mitarbeiter sollen wahrscheinlich mit einer möglichst hohen Geschwindigkeit Dateien an Ihren Drucker schicken oder sich beispielsweise mit einem netzgebundenen Speicher (kurz NAS) verbinden können.

Ansonsten dauert es beispielsweise eine halbe Ewigkeit, bis ein wichtiges Dokument gedruckt oder ein Back-up durchgeführt werden kann.

In diesem Fall wird das Arbeiten für Ihre Mitarbeiter zur Qual. Damit so etwas nicht passiert, müssen alle Komponenten in Ihrem Netzwerk auf dem neuesten Stand sein und eine hohe Geschwindigkeit ermöglichen (siehe Schritt 2).

2. Sie haben regelmäßig Gäste im Unternehmen und möchten ihnen einen sicheren Internetzugang anbieten

Hier ist es wichtig, Ihr internes Netzwerk vom externen Netz für Ihre Gäste zu trennen. Denn für Sie ist jeder „fremde“ Zugriff ein unnötiges Sicherheitsrisiko.

Die Einrichtung eines Gäste-WLAN ist zum Beispiel sehr einfach mit einem zusätzlichen UMTS-Modem eines Handybetreibers möglich. Sie stecken dieses Modem einfach an und Ihre Gäste können sich damit verbinden.

Ihr eigenes Netzwerk ist komplett von diesem Modem getrennt und Sie haben dadurch kein Risiko.

Worauf Sie bei Ihrem Gäste-Netzwerk noch achten müssen und wie Sie eine sichere Verbindung gewährleisten, habe ich Ihnen in einem eigenen Beitrag zusammengefasst. Klicken Sie hier, um zu diesem Beitrag zu gelangen: https://www.rysit.at/gaeste-wlan-fuer-ihre-partner-und-kunden-so-stellen-sie-es-sicher-zur-verfuegung/

3. Sie haben eine VoIP Telefonanlage und möchten mittels WLAN über Ihr Netzwerk telefonieren

Verwenden Sie Ihr Firmen-WLAN für eine Voice-over-IP Telefonanlage ist vor allem die lückenlose Netz-Abdeckung entscheidend. Denn gehen Sie während dem Telefonat von Raum zu Raum, darf die Verbindung nicht abreißen.

Hier müssen Sie unbedingt genügend Access Points (siehe Schritt 3) installieren. Zusätzlich kann hier die Verwendung eines sogenannten Mesh-WLANs Sinn machen.

Bei einem Mesh-WLAN werden die unterschiedlichen Komponenten in Ihrem Netzwerk als eine Einheit gesehen und das Signal muss nicht zwischen unterschiedlichen Komponenten übergeben werden, wenn Sie sich während dem Telefonat im Gebäude bewegen.

Schritt 2: Überprüfen Sie alle Netzwerkkomponenten (Access Points, Switches, etc.) und rüsten Sie bei Bedarf nach

Als Faustregel gilt: Ihre Verbindung ist nur so schnell, wie es die langsamste Netzwerk-Komponente zulässt.

Die neueste High-Tech-Glasfaser-Internetleitung mit einer möglichen Geschwindigkeit von 1.000 mbit pro Sekunde bringt Ihnen nichts, wenn Ihr Switch (= Verteiler für Datenpakete im Netzwerk) veraltet ist und nur eine Geschwindigkeit von 10 mbit pro Sekunde zulässt.

Überprüfen Sie deshalb immer die wichtigsten Netzwerkkomponenten (also zum Beispiel Access Points, Switches oder Router) und kaufen bei Bedarf neue. Fehlt Ihnen hier das nötige Wissen, sollten Sie sich Hilfe von einem IT-Profi holen.

Schritt 3: Verwenden Sie ausreichend Access Points

Für eine stabile Verbindung ist es wichtig, dass Sie genügend Access Points verwenden. Wie viele Access Points Sie benötigen, kann man leider nie pauschal beantworten. Denn hier spielen Faktoren wie Stör-Geräte (z.B. Schnurlostelefone oder andere Geräte, die Funksignale verwenden), die dicke Ihrer Wände und die Anzahl Ihrer Räume eine Rolle.

In kleineren Unternehmen ist der sinnvollste Weg einfaches ausprobieren verschiedener Access Point-Platzierungen. Reißt Ihre Internet-Verbindung beispielsweise in einer Ecke des Büros ständig ab, könnte es Sinn machen, dort einen zusätzlichen Access Point aufzustellen.

Bei größeren Unternehmen mit vielen verschiedenen Räumen kann eine sogenannte WLAN-Messung Sinn machen. Bei dieser Messung wird mit einem speziellen Gerät gemessen, wo Sie Access Points platzieren müssen, um eine durchgehend schnelle und stabile Verbindung zu haben.

Durch eine WLAN-Messung wissen Sie also genau, wie viele Access Points Sie benötigen und wo Sie sie hinstellen müssen.

Allerdings ist eine solche Messung auch teuer. Deshalb macht Sie wirklich nur bei größeren Unternehmen Sinn.

Schritt 4: Verwenden Sie nur Komponenten, die miteinander kompatibel sind

Einer der größten Fehler beim Firmen-WLAN ist es, bei Netzwerk-Komponenten verschiedene Hersteller wahllos zu mischen. Wollen Sie die WLAN Abdeckung in Ihrem Betrieb erweitern, muss der zusätzliche Access Point unbedingt mit den restlichen Komponenten in Ihrem Netzwerk kompatibel sein.

Im besten Fall sollte der Access Point beispielsweise vom gleichen Hersteller wie Ihre Firewall kommen.

Ansonsten kann es zu Verzögerungen bei der Weiterleitung von Daten kommen und Ihre Verbindung wird langsam.

Schritt 5: Stellen Sie sicher, dass der aktuelle Verschlüsselungs-Standard verwendet wird

Der aktuell beste Sicherheitsstandard bei WLAN-Netzwerken ist Wi-Fi Protected Access 2 (kurz WPA2). Stellen Sie deshalb sicher, dass dieser Standard auch bei Ihrem Firmen-WLAN verwendet wird.

Denn ältere Standards wie WPA1 oder WEP gelten mittlerweile als unsicher und anfällig für Hacking-Angriffe.

Schritt 6: Achten Sie darauf, dass Ihre Endgeräte die WLAN-Standards des Netzwerks verwenden

Bei Endgeräten, also zum Beispiel Computer, Handys oder Tablets, gibt es unterschiedliche WLAN-Standards. Diese WLAN-Standards bestimmen die maximale Verbindungsgeschwindigkeit und müssen unbedingt auf die Standards Ihrer Netzwerk-Komponenten abgestimmt sein.

Ist das nicht der Fall, können Sie die eigentlich mögliche Geschwindigkeit Ihres Netzwerks nicht nutzen.

Verwenden Sie beispielsweise schon einen 5 Jahre alten Laptop, wird von diesem Laptop mit großer Wahrscheinlichkeit ein alter WLAN-Standard verwendet. Dann bringt Ihnen auch das schnellste Netzwerk nichts und Sie werden von Ihrem Laptop „eingebremst“.

Im Zuge einer Netzwerk-Erneuerung kann es deshalb auch Sinn machen, Ihre Endgeräte auszustauschen.

Fazit: Eigene Bedürfnisse, IT-Infrastruktur und Umgebung kennen und WLAN richtig einrichten

Wie so oft in der IT gibt es leider auch beim WLAN keine allgemeingültige Lösung. Denn wie Sie Ihr Firmen-WLAN am besten einrichten, kommt vor allem auf Ihre Bedürfnisse und Ihre Netzwerk-Umgebung an.

Befolgen Sie die 6 Schritte aus diesem Beitrag, kommen Sie aber der Ideal-Lösung schon ziemlich nahe.

Sind Sie allerdings kein IT-Experte und möchten sich nicht stundenlang mit Ihrem WLAN auseinandersetzen, können wir die Einrichtung auch gerne für Sie übernehmen.

Wir haben uns auf den IT-Service für Unternehmer spezialisiert und helfen auch Ihnen gerne weiter.

Rufen Sie dafür einfach unverbindlich und kostenlos unter + 43 1 361 95 00 an oder schreiben Sie uns eine E-Mail an richard.schranz@rysit.at.

Herzlichst,
Ihr Richard Schranz

Foto: © Elnur – stock.adobe.com

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