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Haben Sie es schon gehört? DHL stellt seit neuem nicht nur mehr Pakete, sondern auch Computerviren zu.

Im Ernst: Hacker verschicken derzeit vermehrt elektronische Nachrichten von gefälschten DHL-Mailadressen, um in Ihr Firmennetzwerk einzudringen. Im Anhang oder hinter einem Link versteckt, befinden sich so genannte Kryptotrojaner – auch bekannt als Erpressungstrojaner.

Ein Kryptotrojaner ist eine Schadsoftware, die sofort nach der Aktivierung versucht, heimlich einen Virus in Ihrem Firmennetzwerk zu verbreiten. Hat sie das erst einmal geschafft, verschlüsselt der Virus erst einfache Dokumente und Programme. In der letzten Stufe sperrt das schädliche Programm Ihr gesamtes System.

Wie viel wären Sie bereit zu zahlen, um wieder Zugang zu Ihrem System zu bekommen?

Das ist nämlich, was die Hacker hinter dem Kryptotrojaner wollen: Ihr Geld.

Wenn Sie weiterlesen, erfahren Sie, wie Sie sich und Ihr Firmennetzwerk vor ungebetenen Cyber-Gästen schützen können. Außerdem verraten wir, was Sie tun können, wenn es schon passiert ist und sich ein Virus (oder ein anderes schädliches Programm) in Ihr Netzwerk eingeschlichen hat.

Zur Vorsorge: Öffnen Sie niemals ein Dokument oder einen Link aus diesem Mail!

Falls es Ihnen doch passieren sollte, müssen Sie schnell handeln:

  1. Ziehen Sie sofort den Netzwerkstecker:
    Das heißt, trennen Sie auf der Stelle Ihren PC vom Netzwerkanschluss. Sie müssen die Netzwerkverbindung wirklich manuell trennen, das heißt buchstäblich den Stecker ziehen.
  2. Deaktivieren Sie sofort die WLAN-Verbindung:
    Das bedeutet, Sie müssen in Ihren Systemeinstellungen zusätzlich die Netzwerkverbindung deaktivieren.

Diese beiden Schritte sollten Sie übrigens auch tun, wenn Sie sich unsicher sind, ob Sie nun einer schädlichen Software die Tür aufgemacht haben oder nicht.

Passen Sie lieber einmal mehr auf. So verlieren Sie nur ein bisschen Zeit und nicht gleich den Zugang zu Ihrem Firmennetzwerk.

Wie Sie diese Fälschung erkennen können und Ihr Firmennetzwerk schützen

Wenn Sie folgende Punkte beachten, werden Sie erst gar nicht in Versuchung kommen, auf einen Link oder einen Anhang in diesen E-Mails zu klicken:

  • Die Mailadresse:
    Hier wird nicht einmal eine gehackte Mailadresse von DHL verwendet, sondern eine gefälschte. Das können Sie auf der Website prüfen, indem Sie mit einer echten Mailadresse vergleichen (Aufbau, Endungen usw.).
  • Die Sendungsnummer:
    Sie können sich die Sendungsnummer aufschreiben und auf der DHL-Webseite im Bereich Sendungsverfolgung eintippen. Aber bitte selbst eintippen (nicht Copy-and-paste), damit Sie nicht einen gefährlichen Code irrtümlich verbreiten.
  • Die Logik:
    Seien Sie misstrauisch, wenn Sie gerade kein Paket erwarten. Warum sollte Ihnen DHL dann eine Sendungsinfo schicken? Auch wird DHL Sie nie auffordern irgendwelche ausführbaren Dateien herunterzuladen oder einem Link zu folgen, damit Sie zu Ihrem Paket kommen.
  • Die EDV-Betreuung:
    Wenn Sie von einem professionellen IT-Service betreut werden, können Sie normalerweise solche Mails weiterleiten und fragen, ob diese „sauber“ sind. Kurze Anfragen dieser Art sind meist kostenlos.
  • Die Mitarbeiter:
    Trainieren Sie Ihren Mitarbeitern eine gewisse Grundskepsis an. Sie sollten sich trauen auf ein schlechtes Bauchgefühl zu vertrauen.
  • Der Virenschutz:
    Ein guter Virenschutz kann solch ein Mail als Bedrohung erkennen, wenn Sie ihn immer auf dem allerletzten Stand halten. Er bietet keine Garantie, aber einen verbesserten Schutz.

Woher wissen Sie, dass Sie einen heimlichen Besucher in Ihrem Firmennetzwerk haben?

Schädliche Software kann sich auch ohne Ihr Wissen auf Ihrem Computer und in Ihrem Netzwerk breit machen. Vielleicht haben Sie oder Ihre Mitarbeiter nur einmal falsch geklickt, oder ein falsches Dokument geöffnet. Sie ahnen vermutlich nicht, wie schnell und einfach Sie sich einen Computervirus einfangen können.

Diese schädliche Software kann sich lange Zeit unbemerkt auf Ihrem Computer und in Ihrem Netzwerk bewegen. Heimlich kann sie so alles für die Erfüllung ihrer Ziele – die Systemsperrung – vorbereiten.

Handeln Sie sofort, falls Sie eine der folgenden Fehlfunktionen auf Ihrem PC bemerken:

  • Der PC wird grundlost langsamer.
  • Das Bild friert immer wieder ein.
  • Der Zugriff auf einzelne Dateien ist nicht mehr möglich.
  • Der PC startet sich von selbst neu.

5 einfache Schritte zu mehr Mailsicherheit

  1. Öffnen Sie keine ausführbaren Dateien! Wie Sie diese erkennen, haben wir in einem anderen Blogbeitrag noch genauer erklärt: So nutzen Hacker Ihre Stellenausschreibung aus – Achtung: Neue Serie von Mailangriffen auf Firmen (Teil 2/3)
  2. Deaktivieren Sie die Ausführung von Makros in Ihren Office-Programmen.
  3. Öffnen Sie nur Dateien und Dokumente, deren Absender Sie 100%ig kennen. UND von dem Sie auch Dateien und Dokumente erwarten.
  4. Achten Sie auf die E-Mail-Adresse. Stimmt der Name? Kann die Mailadresse so richtig sein?
  5. Denken Sie logisch! Fragen Sie sich selbst, ob der Kontext stimmen kann.

Falls Sie sich trotzdem unsicher sein sollten, oder zum Thema Gefährliche Mailangriffe noch etwas hinzufügen möchten, kontaktieren Sie uns gerne für ein IT-Service in Wien.

Rufen Sie dafür einfach unter + 43 1 361 95 00 an oder schreiben Sie uns eine E-Mail an richard.schranz@rysit.at.

Wir haben uns auf EDV-Betreuung für Unternehmen spezialisiert und helfen auch Ihnen gerne weiter.

Fotos: © pathdoc – adobestock.com

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