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Stellen Sie sich vor, die Steuerprüfer stehen vor Ihrer Tür. Mit gutem Gewissen holen Sie Ihre Aufzeichnungen, denn Sie haben nichts zu befürchten. Dann der Schock: Alle Daten sind futsch. Ein Hackerangriff steckt vermutlich dahinter. Die Eindringlinge sind bereit die Daten wieder zurückzugeben, jedoch nur gegen einen hohen Geldbetrag. Ihnen bleibt kein anderer Ausweg, als das Geld zu bezahlen. Wie konnte das passieren?

Die Ursache ist klar: In dem meisten Fällen verwenden Mitarbeiter und Unternehmer bei den unterschiedlichsten Plattformen immer die gleiche E-Mail in Kombination mit demselben Passwort. Darüber freut sich jeder Hacker, denn das All-you-can-eat Datenbuffet ist somit für ihn eröffnet.

Wie kommen die Hacker eigentlich an diese Daten?

In den meisten Fällen läuft dies so ab: Sie loggen sich auf einer externen Webseite ein, um zum Beispiel Büromaterial zu bestellen. Wird diese Seite Opfer eines Hackerangriffs, sind Sie der Situation ausgeliefert.

Verwenden Sie die gleiche Zugangskombination auch für zahlreiche anderen Seiten, wie Ihrem E-Mail Account oder Buchhaltungssystem? Dann besitzen die Hacker nun einen Universalschlüssel und kein Datentor bleibt mehr verschlossen.

Sie haben nichts zu verbergen? Das machen Hacker mit Ihren Daten.

Eines ist klar: Sie möchten damit Geld verdienen. Nur weil Daten nicht geheim oder vertraulich sind, können Sie dennoch wichtig sein. Nehmen wir zum Beispiel abgespeicherte Daten. Diese benötigen Sie plötzlich bei einer Finanzprüfung. Hacker können Ihnen diese vorenthalten und fordern einen hohen Geldbetrag als Gegenleistung. Da Sie auf diese Daten auf keinem Fall verzichten können, werden Sie gezwungen der Forderung nachzugehen.

So prüfen Sie, ob Ihre Passwörter schon gehackt wurden

Das oben genannte Szenario ist für Sie nicht relevant, da Ihnen keinen Daten fehlen? Auch wenn Sie aktuell noch keine Daten vermissen, können Sie dennoch bereits Opfer eines Hackerangriffs geworden sein.

Überprüfen können Sie dies zum Beispiel über folgende Seite: https://haveibeenpwned.com/.

Sie geben einfach Ihre Mailadresse ein und der Webservice durchsucht in einer eigenen Spamliste mit 7 Millionen Daten, ob Ihre Mailadresse darin aufscheint.

Erhalten Sie die Benachrichtigung: Oh no – pwned! Dann wurden Sie bereits gehackt.

Nun müssen Sie rasch handeln:

Ändern Sie Ihr Passwort auf allen Seiten, wo Sie einen Zugang haben.  Achten Sie darauf immer jeweils eine individuelle E-Mail-Passwort-Kombination zu verwenden.

Sie wiegen sich noch in Sicherheit? So können Sie sich zukünftig schützen.

Auch wenn Sie diese Benachrichtigung nicht erhalten, stellt dies dennoch keine Sicherheitsgarantie dar.

  • Verwenden Sie für jede Plattform ein eigenes Passwort.
  • Den Sicherheitsfaktor können Sie zusätzlich erhöhen, indem Sie zudem sichere Passwörter verwenden.

Um hacker-sichere Passwörter zu kreieren, haben Sie folgende Optionen:

  • Verwendung von langen Zeichenreihen mit Sonderzeichen, Groß- und Kleinschreibung, sowie Zahlen
  • Mit Passwortgeneratoren, wie jener von Google, bekommen Sie mit nur einen Klick ein sicheres Passwort.
  • Nach Möglichkeit sollten Sie „Biometrische Systeme“ verwenden. Dazu zählen zum Beispiel Fingerprint, Face-ID, Handflächenscanner und Iris-Scan.
  • Die höchste Sicherheitsstufe erreichen Sie mit einer „2-Faktor-Authentifizierung“. Dabei werden verschiedene Sicherheitsmerkmale miteinander verknüpft. Zum Beispiel wird bei einem Login auf ein bestimmtes Portal zuerst ein Passwort abgefragt und anschließend erhalten Sie noch eine Benachrichtigung auf Ihr Handy mit einem weiteren Zugangscode. Auf diese Weise bemerken Sie auch sofort, sollte ein Eindringling versuchen zu Ihren Daten zu kommen.

Achtung: Eine kleine Gefahr besteht immer, da sich auch Hacker laufend weiterentwickeln und irgendwann selbst die neuesten Sicherheitssysteme durchschauen.

Sie benötigen weitere Beratung? Wir unterstützen Sie dabei Ihr Unternehmen optimal vor Hackern zu schützen.

Wir haben uns auf jegliche EDV Fragen und Angelegenheiten für Unternehmen spezialisiert und unterstützen Sie mit unserer EDV-Betreuung Wien.

Schreiben Sie uns einfach ein E-Mail an richard.schranz@rysit.at, rufen Sie uns direkt an (+43 1 361 95 00) oder nutzen Sie unser Kontaktformular.

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